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Biografie

Meine Name ist Lutz Seyfarth, ich erblickte im MĂ€rz 1965 in MĂŒhlhausen/ThĂŒringen das Licht der Welt. Schon von klein auf war ich handwerklich sehr interessiert und ich glaube in der Muttermilch muss schon Benzin mit drin gewesen sein. Vielleicht steckt es mir auch durch meinen Großvater mit im Blut. Er arbeitete bei GebrĂŒder Franke dem spĂ€teren MÖVE Werk in MĂŒhlhausen in der Entwicklungsabteilung und beschĂ€ftigte sich mit Motorradsatteln. Vielen Oldtimerfans sind sicher die Drilastic-Gummisattel oder auch die Gummi-Schwingsattel Marke MÖVE auf den DDR NachkriegsmotorrĂ€dern ein Begriff. Genau an diesen allen hat mein Großvater maßgeblich mit gewirkt. Leider habe ich ihn nie kennen gelernt, denn er starb recht frĂŒh im Jahre 1965 kurz vor meiner Geburt. Aber in meiner Werkstatt hĂ€ngen Bilder, wo er mit seiner 500er Ardie zu sehen ist. Mein Vater hat auch sein ĂŒbriges zu meiner Leidenschaft zu Motoren und MotorrĂ€dern getan. Er baute mir als ich ca. 5 Jahre alt war einen kleinen Gokart mit einem Motor vom Simson KR 50 Roller. Das Ding war nicht schnell aber es hat wahnsinnig Spaß gemacht zu fahren, daran zuschrauben und erste Erfahrungen zusammeln. Als ich fĂŒr dieses GefĂ€hrt zu groß war, baute mir mein Vater gemeinsam mit einem Bekannten ein kleines Motorrad mit SchubkarrenrĂ€dern und dem Motor aus dem Gokart. Hiermit sammelte ich meine ersten Zweiraderfahrungen und machte die Umgebung unsicher. Zum GlĂŒck wohnten wir außerhalb der Stadt, hier gab es viele Feldwege. Nachdem ich mit 14 Jahren den MopedfĂŒhrerschein in der Tasche hatte, kaufte ich mir als erstes eigenes Moped, einen Simson Habicht. Der musste völlig neu aufgebaut werden. Danach kaufte ich mir ein nagelneues Simson S 51, welches ich bis 18 fuhr. Recht umfassende Schrauberkenntnisse schöpfte ich wĂ€hrend der Schulzeit vor allem in den Ferien , denn ein Bekannter meines Vaters hatte eine Simson-Moped-Werkstatt. Dort habe ich dann immer in den Sommerferien etwa drei und in den Winterferien eine Woche gearbeitet. Somit konnte ich das Angenehme und das NĂŒtzliche, nĂ€mlich ein bisschen Geld nebenbei verdienen, verbinden. Eins kann ich sagen, dass ich hierbei ganz viel fĂŒr mein Hobby mit auf den Weg bekommen und gelernt habe. Nebenbei habe ich natĂŒrlich an verschiedenen Ă€lteren Simson Modellen wie SR 2 und KR 50 , die mir als Zweit- und Schlechtwetterfahrzeuge dienten, geschraubt. In Zeitschriften schaute ich mir gerne Bilder von alten MotorrĂ€dern an. Schließlich kam dann der Wunsch immer mehr in mir auf solch eines zu besitzen und zu restaurieren. Über eine Zeitungsanzeige kaufte ich dann meinen ersten Oldtimer eine Wanderer mit 74 ccm Sachsmotor, das muss 1981 gewesen sein. Ich fand unheimlichen Gefallen daran diese Schrotthaufen wieder in einen Neuzustand zu versetzen. Durch Mundpropaganda kamen dann zu meiner Sammlung noch eine Diamant mit 98 ccm Sachsmotor, eine NSU Pony 100, eine DKW Luxus 200 und eine MZ BK 350 hinzu. Schließlich kaufte ich dann die NSU 201 Z 1983, einige Zeit spĂ€ter die NSU 201 OSL sowie den NSU 201 T „Bastart“. Mit dieser Typenvielfalt war ich nicht so glĂŒcklich. Also entschied ich mich schließlich nur noch der Marke NSU treu zubleiben, nichts anderes mehr zu machen und hier ganz tief einzusteigen. Ich verkaufte alle anderen Oldtimer nach und nach, so dass nur noch die NSU-MotorrĂ€der ĂŒbrig blieben und kaufte mir fĂŒr das Geld halt die NSU-MotorrĂ€der. Leider hatte ich auch die kleine NSU Pony 100 verkauft, was ich heute noch bereue. Auf eine große schwere NSU hatte ich noch eine Auge geworfen. Eine Zweizylinder NSU war zu teuer und schwierig zu beschaffen. So kaufte ich mir dann 1996 eine 501 TS. Zwei Jahre spĂ€ter bekam ich dann noch von einem Freund eine NSU FOX 4 Takt angeboten und ich griff hier zu. Im Jahre 2001 kam dann noch ein NSU Moped, eine Quickly N von 1955, hinzu. Meiner SchraubertĂ€tigkeit konnte ich natĂŒrlich nicht zu jedem Zeitpunkt frönen, denn zwischendurch standen noch 3 Jahre MilitĂ€rdienst und 5 Jahre Studium der Feinwerktechnik an. Nach dem Einstieg in das Berufsleben 1991 war ich von meinem Geburtsort weiter entfernt und da sich meine Werkstatt samt „Schrott“ bei meinen Eltern in MĂŒhlhausen befand, gab es da wieder ein örtliches Problem. Leider beschrĂ€nkte sich alles immer auf das Wochenende. Aber es gibt auch wieder bessere Zeiten, denn 2000 kaufte ich mir mit meiner Familie ein eigenes Haus. Hier konnte ich mir im Keller eine ganz tolle Oldtimerwerkstatt mit 32 mÂČ FlĂ€che einrichten. Ich bin ganz stolz darauf nun zu jedem Zeitpunkt an meinen NSUÂŽs schrauben zu können. Übrigens meine liebe Frau hat fĂŒr das Hobby volles VerstĂ€ndnis, worĂŒber ich sehr froh bin. NatĂŒrlich fahre ich auch regelmĂ€ĂŸig mit meinen NSU-Oldtimern und nehme an Treffen, Ausfahrten usw. teil. Weiterhin interessiere ich mich auch ganz stark fĂŒr die ganze NSU Firmengeschichte und sammele Literatur darĂŒber. Eine ganz tolle Informationsquelle zum Thema NSU-MotorrĂ€der stellt fĂŒr mich auch das Internet dar. Aus diesem Grunde habe ich mich Ende 2001 entschlossen eine eigene NSU-Homepage zu erstellen, um mit anderen NSU-Freunden in Kontakt zu kommen und um mein Wissen rund um die Marke NSU auch anderen zugĂ€nglich zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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    Kontakt + Webmaster

    Lutz Seyfarth
    Leipziger Str. 18
    D-37287 Wehretal
    +49/ 5658/ 923725

 

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