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Im April 2006 habe ich die NSU 201 T verkauft, um meine 601 TS zu finanzieren.
Informationen zu dieser Maschine bleiben aber weiterhin auf dieser Homepage verfĂĽgbar.

Story meiner NSU 201 T Baujahr 1929

Meine 201 T kaufte ich 1986 als absoluten Bastelsatz. Der kleine wechselgesteuerte 200 ccm Blockmotor war mit original Rahmenunterrohr in ein späteres NSU-Fahrgestell eingebaut. Vermutlich handelte es sich um frühes NSU 201 ZD/ZDB Fahrgestell. Der originale Sattel und der Kettenschutz der 201 T waren noch dabei. In den Satteltank hatte jemand mal zusätzlich noch einen Öltank eingebaut. Weiterhin bekam ich vom Verkäufer noch ein angeblich originales 201 T Fahrgestell und eine Gabel. Bei den späteren Recherchen stellte sich heraus, dass es ein Rahmen für die 251 R und eine Walter-Gabel waren. Nun begann eine mehrere Jahre andauernde Teilesuche, über 10 Jahre.

  • 251 R Rahmen gegen 201 T Rahmen getauscht
  • Beschaffung Vorder- und Hinterrad 48 Speichen Wulst auf Teilemärkten nicht sofort aber problemlos
  • Tank in Originallackierung samt Armaturen gĂĽnstig auf Markt erworben
  • Schwachstelle am Motor ist das obere Auge am Motorgehäuse wo die Antriebswelle des ZĂĽndmagneten durchgefĂĽhrt wird, hier haben viele bei der Demontage des Magneten nicht bedacht das Steuergehäuse zu öffnen um das Antriebsritzel des Magneten zu lösen, Ergebnis bei Unterlassung war dann schlieĂźlich Bruch im Bereich des oberen Auges am Motorgehäuse
  • nach langem Suchen schlieĂźlich total kompletten 201 T Motor samt Vergaser und Bosch-Magneten in gutem Zustand gegen einen D-Rad R 10 Sport Motor eingetauscht
  • 1990 komplettes 201 TS Fahrgestell mit Gabel, Schutzblechen, Hinterradkippständer und Gepäckträger als Teilespender erworben
  • diverse Klein- und Anbauteile waren nach einigen Suchen und Tauschaktionen beschaffbar
  • am schwierigsten aufzutreiben waren Vorder- und Hinterschutzblech, da die Blechqualität ende der 20er sehr schlecht gewesen sein muss und diese fast immer dem Rosttot zum Opfer fielen
  • 1995 machte ich schlieĂźlich nach langer Sucherei in der Nähe von Ingolstadt bei einem alten Herrn einen Satz Schutzbleche ausfindig, die er mir fĂĽr einen stolzen Preis ĂĽberlieĂź, der alte Herr hatte in seiner Jugend mal eine 201 T besessen, hatte sich nun wieder eine aufgebaut und zum GlĂĽck vor etlichen Jahren noch einen Satz Schutzbleche in Reserve zurĂĽckgelegt
  • Hinterschutzblech nach Sandstrahlen einsetzbar, Vorderschutzblech war danach wie ein “schweitzer Käse” löchrig, es folgte eine aufwendige aber perfekte Nachfertigung der schlechten Teile aus Tiefziehblech in Eigenregie mit Hilfe meiner Freunde Thomas und Peter
  • 1996 original Auspufftopf fĂĽr sehr kleines Geld auf Teilemarkt Kassel ergattert, Auspuffrohr aus Edelstahl nachfertigen lassen
  • Ostern 1996 Start der Restauration
  • da 201 T komplett aus Einzelteilen zusammengetragen wurde, zog ich es vor die Maschine einmal komplett im grundiertem Rohzustand zusammenzubauen, um zu schauen ob alles passt und auch die Maschine einmal zufahren, diese Vorgehensweise hat sich bei mir sehr bewährt und ich kann sie nur weiterempfehlen
  • MotorĂĽberhohlung: Kurbelwelle neu gelagert, neue Ventile und –fĂĽhrungen, alle Lager neu, sonst Motorinstandsetzung unproblematisch
  • Vergaser komplett ĂĽberholt, Schiebergehäuse ausgespindelt und neue HĂĽlse fĂĽr Gasschieber angefertigt und aufgelötet
  • Teile fĂĽr Verchromen selbst geschliffen und poliert, eine Drecksarbeit die ich nur einmal gemacht habe
  • Kleinteile und Rahmen selbst lackiert; Tank, Schutzbleche und Kettenschutz in Autolackierei
  • den ZĂĽndmagnet ĂĽberholte Fa. Laubersheim, jedoch wollte der Magnet trotz neu gewickelten Ankers und Aufmagnetisierung bei Wärme keine rechte Leistung bringen, Hilfe brachte da erst ein Berliner Sportfreund der sich auf die Restauration alter ZĂĽndmagneten spezialisiert hatte, ein nachgefertigter StahlbĂĽgel der die Lichtmaschine spannte, erzeugte einen magnetischen Kurzschluss, nach Erstatz durch ein Messingspannband hatte der NORIS AF1K wieder seine Leistung alter Tage
  • Maschine war im Herbst 1997 fertig
  • 1998 Eintragung ins rote 07er Kennzeichen
  • Juni 2002 Teilnahme am 3. NSU-Blockmodell-Treffen, “kleinster Teilnehmer”
  • Winter 2002/2003 Einbau verstärkter Kickstarterdeckel, Ăśberholung Lima und Umbau der Stromregelung auf elektronischen Regler, Tank innen versiegelt

 

Kleine Typenkunde der wechselgesteuerten 200/250er Blockmodelle 1923-34

Die NSU 201 T, das kleinste Modell der NSU-Block-Modellreihe, wurde im Sommer 1929 herausgebacht. Die Grundlage für die 201 T bilden die 1923 herausgebrachte NSU 251 Pony (1923-26), die daraus 1927 weiterentwickelte NSU 251 R (1927-28). Weiterhin gab es im Zuge der der Einführung der Führerscheinfreiheit für 200 ccm Motorräder (11.April 1928) eine 200er Ausführung des 251er Riemenmodelles mit der Bezeichnug 201 R. Es ist bekannt, dass parallel zu diesem 200 er Riemenmodell 201 R auch ein Modell mit Kettenantrieb die 201 K angeboten wurde. Sie ist der Vorläufer der 201 T und taucht in den Ersatzteillisten als Serie 1 auf.
Der Motor der 201 T basiert auf einer Blockkonstruktion von Otto Reitz aus dem Jahre 1923 (251 Pony) und ist mit wechselgesteuerten Ventilen (ioe) ausgestattet.
Diese kleinen wechselgesteuerten 200/ 251er Einzylinder-Blockmodelle sollen alle hier ausfĂĽhrlicher behandelt werden.

Ăśbersicht der wechselgesteuerten Blockmodelle 200/250 ccm:

Block-Modell wechselgesteuert 200/250 ccm

Bauzeit

 NSU 2 PS Einzylinder-Getriebemotorrad

1923-26

 NSU Modell AT, später NSU 251 R

1927-28

 NSU 201 R

1928-29

 NSU 201 T/K

1929-30

 NSU 201 TS

1930-34

 NSU 251 TS

1930-33

 

 

 

 


 

 

  • NSU 201 K Serie 1 Ende 1928Serie 1 Motor-Nr. bis 116446, Rahmen-Nr. bis 822035 = 201 T/K
  • Serie 2 Motor-Nr. bis 128980, Rahmen-Nr. bis 834249 = 201 T
  • Serie 3 Motor-Nr. bis 129632, Rahmen-Nr. bis 834490 = 201 TS

 

  • 201 T Bauzeit 1929-30,
    Fahrgestell-Nr. 816063 - 834249 = 1929 -1930,
    gebaute StĂĽckzahl 12902 (mit 201 TS)
  • Preis Juli 1929 775,- RM + 190,- RM fĂĽr Noris-ZĂĽndlichtanlage, Schlusslicht und Bosch-Horn
  • Motorleistung 4,5 PS, Bohrung/Hub= 56,5x80 mm
  • Zylinder mit ausgebauchten KĂĽhlrippen
  • Hebelschaltung am Motor Serie 1 bis 3
  • Serie 1: bis Fahrgestell Nr. 822035, bis Motor Nr. 116446
  • wurde auch als 201 K fĂĽr “Kette” bezeichnet und wurde ab 1928 parallel zu 201 R fĂĽr “Riemen” angeboten
    Gabel mit zwei Zugfedern und Betätigung Vorderbremse über Bowdenzug + Gestänge (wie 251 R) von Rahmen-Nr. 816036 bis 822035, frühe Modelle teilweise auch noch Fusstrittbretter wie 251 R Tankemblem NSU-Rosette, runder Auspuff wie 251 R, Kettenschutz hat keinen Befestigungspunkt vor Kupplung am Motorgehäuse
  • Serie 2: bis Fahrgestell Nr. 834249, bis Motor Nr. 128980
  • ab jetzt als 201 T fĂĽr Touren bezeichnet, im Sommer 1929 herausgebracht
  • neue Gabel mit zentraler Feder und Betätigung Vorderbremse nur ĂĽber Bowdenzug mit einstellbarem Knickbremshebel am Rad
  • Einstecktank mit roten Seitenfeldern rubinrot RAL 3003, Tankemblem NSU oval, Drehbenzinhähne, Inhalt 6 l Benzin + 1,25 l Ă–l
  • Lichtanlage Fa. NORIS als NachrĂĽstsatz mit ZĂĽnd-Licht-Magnet NORIS AF1K, sonst Bosch Magnet FC1A serienmäßig
  • Unterschiede beim Kettenschutz Serie 1 keine vordere Befestigungslasche am Motor, Serie 2 + 3 mit Befestigungslasche am Motor
  • Serie 1 und 2 Auspuff einteilig Blech, schräg verrippt
  • die größten Unterschiede gab es bei den Rädern, die sogar gemischt in Draht- und Wulsträdern vorn und hinten verbaut wurden, die 40er Speichenräder mĂĽssten neue Blechpressnaben mit aus Blech gepressten Bremsankerplatten wie 201 OSL/Z gehabt haben, die 48er Speichenräder hatten vorn Aluminium-Bremsankerplatten
  • Vorderrad 48 Speichen Wulsreifen 26x2,85“ Serie 1 bis Rahmen-Nr. 827633
  • Vorderrad 40 Speichen Drahtreifen 19x2,5“ Serie 2 ab Rahmen-Nr. 827635
  • Hinterrad 48 Speichen Wulsreifen 26x2,85“ bis Rahmen-Nr. 827633
  • Hinterrad 40 Speichen Wulsreifen 26x2,85“ bis Rahmen-Nr. 835385
  • Hinterrad 40 Speichen Drahtreifen 19x2,5“ ab Rahmen-Nr. 835385
  • absolute Schwachstelle am Motor ist der Deckel des Kickstartergehäuses, welcher fast immer gerissen ist, spätere AusfĂĽhrungen des Motors weisen auf der AuĂźenseite des Gehäuses rund um die Kickstarterwelle 3 Verstärkungsrippen auf
  • Sonderzubehör: Tacho (Vorderradantrieb) mit Tageszähler 39,- RM, Soziussattel Marke “Wittkop Elastic” 25,- RM, Fussraten aufklappbar Paar 8,- RM, BeinschĂĽtzer Paar 11,25 RM
  • auf Wunsch wurden auch Fussbrettern vorn statt FuĂźraster fĂĽr 5,- RM geliefer

 

  • NSU 201 TS 1930201 TS Bauzeit 1930-1934, gebaute StĂĽckzahl 12902 (mit 201 T)
  • Fahrgestell-Nr.
    834490 - 847221 = 1930
    850200 – 853769 =.1931
    854974 – 856774 =.1932
  • Serie 3: ab Fahrgestell Nr. 834632, ab Motor Nr. 129632
  • neuer Rahmen mit Satteltank
  • Motor: Einlassventilstößelstange unten mit zusätzlicher RĂĽckholfeder (HĂĽlse gekapselt und andere StößelfĂĽhrung)
  • Tank 1931 weinrot RAL 3005 mit beigen RAL 1001 Seitenfeldern und Tankemblem NSU im Hirschhorn sowie Schieberbenzinhähne Inhalt 10 l später 10,5 l, 1932 Tank verchromt, Anfangs ohne Kniekissen
  • Schutzbleche halbrundes Profil wie 201 OSL/Z, hinteres Schutzblech einteilig
  • Hinterradkippständer niedriger als bei 201 T
  • RadausfĂĽhrungen siehe Auflistung 201 T
  • Vorder-/ Hinterrad 40 Speichen, Drahtreifen 19x2,5“
  • Auspuff zeiteilig Blech, schräg verrippt, abnehmbarer Fischschwanz
  • ab 1932 neuer Gepäckträger
  • ab 1933 Licht-BatteriezĂĽnder Bosch B 142 A RS 30 und neuer Scheinwerfer BOSCH EAS 150, neuer Gepäckträger hinten rund, Werkzeugkästen mit Blechdeckeln, Tankemblem NSU-FlĂĽgel, Tank mit Kniekissen
  • NSU 201 TS 1933/34ab 1934 Motorleistung 5,0 PS

 

  • 251 TS Bauzeit 1930-1933, gebaute StĂĽckzahl 395 (mit 251 T seitengesteuert)
  • Fahrgestell-Nr. 834754 - 851410 = 1930-1931
  • Motorleistung 6,0 PS, Bohrung/Hub= 63x80 mm
  • Satteltank weinrot RAL 3005 mit beigen RAL 1001 Seitenfeldern, Tankemblem NSU im Hirschhorn
  • sonst wie 201 TS
  • Modell extrem selten, mir ist keines bekannt

 

NSU 201R 1928 Serie 1

 

 

  • 201 R Bauzeit 1928-29,
    Fahrgestell-Nr. 802649 – 815961 = 1928-1929,
    gebaute StĂĽckzahl 6561

 

  • 200er AusfĂĽhrung des 251er Riemenmodelles im Zuge der EinfĂĽhrung
    der Führerscheinfreiheit für 200 ccm Motorräder (11.April 1928), kann
    als Vorgängermodell der 201 K oder 201 T angesehen werden,
    sehr seltenes Modell !
  • Anfang 1928 wurden auch geringe StĂĽckzahlen der 201 R Modelle als Umbau aus 251 R ausgeleifert, sie hatten den 251 R Zylinder (gerade KĂĽhlrippen) mit kleinerer Bohrung 56,5 mm, diese Modelle hatten ausschlieĂźlich einen schwarzen Tank mit goldenen Zierlinien, teilweise auch noch Trittbretter statt FuĂźrsten
    (siehe Bild NSU 201 R Serie1)
  • NSU 201 R 1929 Serie 2Motor basierend auf 251 R, Motor 199 ccm, Bohrung/Hub 56,5/80 mm, 4,5 PS, Zylinder mit bauchförmigen KĂĽhlrippen wie 201 T
  • Mehrscheiben-Trockenkupplung
  • Keilriemenantrieb auf Hinterrad, Gummikielriemen 3/4”, Riemenfelge 430 mm Durchmesser (größer als bei 251 R)
  • Verstellbare FuĂźrasten statt Trittbrettern
  • Lenkerklemmung mit zwei Laschen
  • ZĂĽndverstellhebel am Lenker
  • Gewicht 82 kg
  • Geschwindigkeit 60- 65 km/h
  • AusfĂĽhrung sonst wie 251 R Modell 1928
  • Sattel 1928 wie 251 R mit Zugfedern, 1929 wie 201 K/T mit Druckfedern und vorn Blattfederbefestigung am Rahmen

 

NSU 201 R 1928

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 251 R Bauzeit 1923-28
    Fahrgestell-Nr.
    455000 - 481943 = 1924-1927
    484437 - 808638 = 1927-1928
    gebaute StĂĽckzahl ca. 23600
     
  • Modellreihe 1923-26
  • NSU 2 PS 1923Bezeichnung NSU 2 PS Einzylinder-Getriebemotorrad, geläufig auch als NSU “Pony”
  • Einzylinder - Viertakt Blockmotor ioe, 249 ccm, 6 PS,
    Bohrung/Hub= 63x80 mm, Höchstgeschwindigkeit 60-65 km/h
  • Zylinder mit geraden KĂĽhlrippen, Graugusskolben
  • Pallas-Vergaser mit Vorwärmung
  • Bosch MagnetzĂĽndung
  • Frischölschmierung mit Kolbenölpumpe verstellbar, zusätzliche Hand-Ă–lpumpe im Tank
  • 2 Gang-Getriebe, langer Schalthebel in Tankkulisse
  • Stahllamellenkupplung in der Riemenscheibe im Ă–lbad
  • Keilriemenantrieb auf Hinterrad, Riemenfelge 370 mm Durchmesser, Gummikielriemen 3/4”
  • Vorderrrad ohne Bremse, hinten Riemenfelgen- und Aussenbandbremse
  • Wulstbereifung 26x2,25/2,5”, Räder 48 Speichen
  • Kurzschwingggabel mit Zentralfederung vorn
  • NSU 2 PS 1924Werkzeugbehälter unterhalb Sattel zwischen Rahmenrohr und Schutzblech angeordnet, Halterung fĂĽr Ă–lkännchen
  • Spindellenker, leicht nach oben gebogen
  • ZĂĽndverstellhebel auf Rahmenoberrohr
  • FuĂźtrittbretter in Alu oder Blechprägeform vernickelt
  • Auspufftopf in spitz-zylindrischer Form
  • Schutzblech vorn mit Seitenteilen, hinten ohne Seitenteile
  • Tank torpedoförmig mit gewölbten Aussenseiten, Inhalt 5,25 l Benzin + 2 l Ă–l, Lackierung schwarz mit grĂĽnen Seitenfeldern,
    Tankemblem NSU Rosette
  • Lackierung: alles schwarz RAL 9005, nur am Tank und Werkzeugkasten goldene Zierlinien und grĂĽnen Feldern
  • alle blanken Teile vernickelt
  • ab 1924 neuer Gepäckträger hinten spitze Form, neuer Auspufftopf
  • ab 1925 neue Parallelogramm-Federgabel mit zwei Zugfedern, geänderter fuĂźbremshebel, vorderer Rahmenständer neu
  • ab 1926 geänderter Rahmen, Vordergabel verstärkt, Tank breiter (wie 201 T Form), geänderte KotflĂĽgel hinten mit Seitenteilen, neuer Lenker flache Form

 

NSU Modell AT 1926

 

  • Modellreihe 1927-28
  • Bezeichnung anfangs NSU Modell AT(R), später 251 R (Ende 1927)
  • Einzylinder - Viertakt-Blockmotor ioe, 247 ccm, 6 PS, Bohrung/Hub= 63/80 mm, Höchstgeschwindigkeit 70-75 km/h
  • Zylinder mit geraden KĂĽhlrippen, Aluminiumkolben
  • AMAC Doppelkolbenvergaser PJ 30
  • Bosch MagnetzĂĽndung FC 1A
  • Frischölschmierung mit Kolbenölpumpe verstellbar, zusätzliche Hand-Ă–lpumpe im Tank
  • NSU Modell AT 19273 Gang-Getriebe, schwertförmiger Schalthebel am Motor
  • Mehrscheiben-Trockenkupplung
  • Keilriemenantrieb auf Hinterrad, Gummikielriemen 3/4”
  • neuer Blech-Auspuff vorn zylindrisch, Ende kegelförmig mit
    platt gedrĂĽcktem Rohr
  • starrer geschlossener Einrohrrahmen
  • Spindellenker, flache Form
  • Vorderrrad mit Trommelbremse, hinten Riemenfelgenbremse
  • Wulstbereifung 26x2,85”, Räder 48 Speichen
  • Trittbretter
  • Parallelogramm-Federgabel mit zwei Zugfedern, Federungsdämpfer
  • Tank torpedoförmig wie 201 T, Inhalt 6 l Benzin + 1,25 l Ă–l, Farbe schwarz mit goldenen Zierlinien, Tankemblem NSU oval
  • NSU 251 R 1928Werkzeugbehälter unterhalb Sattel zwischen Rahmenrohr und Schutzblech angeordnet, Halterung fĂĽr Ă–lkännchen
  • Lackierung: alles schwarz RAL 9005, nur am Tank und Werkzeugkasten goldene Zierlinien

 

 

 

 

 

 

Technische Daten NSU 201 T

Motor:

 

Bauart
Arbeitsweise
Zylinderzahl
Bohrung x Hub
Hubraum
Leistung
Vergaser
Ventile
Kurbelwellenlager
KĂĽhlung
Schmierung

ZĂĽndung

Blockmotor
4 Takt
1
56,5x80 mm
200 ccm
4,5 PS
Schiebervergaser AMAC PJ 30 (Schiebergehäuse liegend)
wechselgesteuert – Einlaßventil hängend, Auslaßventil stehend
2x Rollenlager
Luft
Frischöl, Kolbenpumpe vom Motor angetrieben, Reserve Handölpumpe, hier gibt es eine Einstellanleitung für die Motorölpumpe
Magnet BOSCH FC1A oder kombinierte ZĂĽndlichtmaschine NORIS AF1K

KraftĂĽbertragung:

 

Kupplung
Schaltung
Getriebe
Ăśbersetzung
KraftĂĽbertragung

Mehrscheiben trocken
Schalthebel Motor
3 – Gang Block, Zahnrad- Wechselgetriebe
1.Gang 14,8; 2.Gang 11,1; 3. Gang 6,8
Kette1/2“x5/16“

Fahrwerk:

 

MaĂźe LxBxH
Vorderradfedergabel
Lenker
Rahmen
Bremse
Räder
Sattel
Tank

2080 x 820 x 740
Rohrgabel mit parallelgrammartiger Einfachfederung und Stoßdämpfern
verstellbarer Rohrlenker
Stahlrohrrahmen mit Innenverstärkung, schwarz
Innenbackenbremse
Ballonreifen 26 x 21,85 (Wulst) auf CC1 Felge
WITTKOPP – Elastik
Einstecktank torpedoförmig, schwarz mit rotem Feld und Goldlinien abgesetzt, Inhalt 6 l Benzin, 1,25 l Öl

Allgemeine Daten:

 

Radstand
Gewicht
Zuläs. Gesamtgewicht
Höchstgeschwindigkeit
Kraftstoffverbrauch
Bauzeit
hergestellte StĂĽckzahl

1345 mm
82 kg
200 kg
65 km/h
2,8 Liter/100km
1929 – 30
12 902

Lackierung:

Modell 1929

Tank



sonstige Teile
 

tiefschwarz RAL 9005 mit roten Seitenfeldern rubinrot RAL 3003, Felder auf Rand mit 1 - 2 mm breiter Goldlinie umrahmt und mit zusätzlicher 1 - 2 mm Goldlinie im Abstand 8 - 10 mm aussen umlaufend, 2 mm Goldlinie auf Oberseite Grundform folgend

Rahmen, Gabel, Schutzbleche, Gepäckträger, Räder, Kettenschutz und sämtliche Klein- und Anbauteile in tiefschwarz RAL 9005

Einstellwerte:

 

Spiel Einlassventil warm
Spiel Auslassventil warm
VorzĂĽndung
Unterbrecherabstand
Abstand ZĂĽndkerze

0,15 mm
0,20 mm
12 - 13 mm (ZĂĽndverstellhebel auf FrĂĽhzĂĽndung, selbst nach groĂźen Problemen erprobt!)
0,4 mm
0,4 mm

FĂĽllmengen:

 

Ă–ltank (fĂĽr Motor)
Getriebe

1,25 Liter unlegiertes Einbereichs-Motoröl SAE 40 (z.B. Wintershall Wiolan CA 150, Aral Motanol GM 150)
Getriebefließfett (Ambroleum) mit Motorenöl gemischt 1:1, bis zur mittleren Achshöhe der Vorgelegewelle füllen
hier gibt es einige Schmierstoff-Informationen

Elektrische Anlage:

hier gibt es Informationen und ein Schaltbild fĂĽr die elektrische Anlage

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