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Story meiner NSU 201 Z Baujahr 1931

Meine NSU 201 Z kaufte ich am 17.05.1983 über eine Anzeige in der Tageszeitung. Der Verkäufer war der Enkel des Erstbesitzers und hatte die Maschine vor etlichen Jahren aus dem Geraer Raum zu sich nach Mühlhausen geholt und sie schon mal angefangen etwas aufzumöbeln, wobei er die Lust verloren haben musste, da die NSU 201 Z arg zerschunden war. Die Bergung der Maschine aus einem Gartenhäuschen erfolgte noch zügig am gleichen Tage, denn der Preis stimmte. Nach Auskunft des Verkäufers und des Fahrzeugbriefes war die NSU mal mit einem selbstgebauten Lastenseitenwagen zugelassen. Mit diesem Gespann hatte sein Großvater Brennholz aus dem Wald geholt. Welchen Belastungen musste die kleine 201 Z mit dem Seitenwagen wohl aus gesetzt gewesen sein?

Die Spuren waren deutlich sichtbar, die SeitenwagenanschlĂĽsse Marke Eigenbau, am Rahmen mehrere Risse, die Gabel ziemlich verzogen und insgesamt war das Maschinchen total runtergeritten. Insgesamt gesehen war sie jedoch recht komplett, sehr wichtige Teile wie alle Lenkerarmaturen, der Villiers-Vergaser und die Auspuffanlage waren vorhanden. Nach einigen Recherchen zu Hause wurde mir klar das die 201 Z ein ganz seltenes Modell ist und dazu noch das erste Zweitaktmotorrad aus dem Hause NSU seit 1901.

Hier die Restaurationshöhepunkte:

  • die erste Restauration erfolgte auf Grund meines damaligen Alters von 18 Jahren und des noch spärlichen Wissens recht unfachmännisch, der Rahmen allerdings wurde von einem freundlichen Nachbarn super geschweiĂźt, die blanken Teile neu verchromt
  • erste Probefahrten zeigten dann schlieĂźlich doch die vielen Kompromisse die ich dabei eingegangen war, der Motor brauchte zwingend einen neuen Kolben und eine Neulagerung der Kurbelwelle, das Getriebe muss komplett neu gelagert werden, der Tank war undicht weil er feine Risse hatte und so weiter
  • schlieĂźlich wanderte die 201 Z in die Ecke, weil mir andere interessantere NSU-Modelle wie die 201 OSL oder 201 T fĂĽr eine Restauration verlockender schienen
  • inzwischen hatte ich auch einen originalen Ersatzteilkatalog und so manches fehlende Teil aufgetrieben
  • ich habe dann immer wieder Etappenweise an der 201 Z gearbeitet, ein Werkzeugmacher in der Verwandtschaft ĂĽberholte die Kurbelwelle, der Zylinder wurde ausgeschliffen und erhielt einen neuen DKW-Nasenkolben, der nach Anpassung dafĂĽr geeignet war, der Tank wurde fachmännisch geschweiĂźt
  • nach Hauskauf und Werkstattbezug 2000 wird die 201 Z richtig profimäßig restauriert, denn in den Jahren seit dem Kauf hatte ich viel gelernt
  • Ersatzgabel beschafft und alle Lagerbolzen neu gedreht      
  • Räder auf Kugellager umgebaut, Bremsbacken mit neuen Belägen bei Fa. Klebetechnik Röhler in Eisenach versehen lassen, die Bremsnockenwellen wurden in den Ankerplatten neu gelagert
  • FuĂźbremshebel nachgefertigt
  • AuspuffkrĂĽmmer aus Edelstahlrohr nachbiegen lassen
  • Luma Umlauf Licht-BatteriezĂĽndung und E-Anlage total ĂĽberholt
  • Motorgehäuse Kurbelwelle auf Simmerringe umgebaut
  • im Getriebe alle Gleitlager neu angefertigt
  • neue Satteldecke aus Leder bei Horst Geilsdorf in KĂĽlmla, einem alten Schuster der BMW-Oldtimer fährt, anfertigen lassen, ich stelle immer wieder fest, was fĂĽr super saubere Arbeit er abliefert
  • der Tank erhielt seine originale weinrot RAL 3005/ beige
    RAL 1001 Lackierung, eine Neuverchromung des Tankes wie im Auslieferzustand wäre zu aufwendig gewesen
  • habe mir einen zusätzlichen guten verchromungsfähigen Tank zu im Februar 2003 beschafft, dieser wird dann original wie im Auslieferungszustand neu verchromt und erhält blaue Seitenflächen (lt. Daten von NSU GmbH), da diese TankausfĂĽhrung der 201 Z derart selten und interessant ist, möchte ich sie gerne an meiner Maschine umsetzen, ab 1931 war der Tank verchromt + blaues Feld nach meinen Unterlagen auf Sonderwunsch lieferbar
  • Der originale englische Villiers Mark 2 Vergaser ist total ausgenuddelt, die Luftausgleichsröhrchen fehlen, erste Startversuche Ende 2003 scheitern kläglichst, die Maschine springt gut an, aber beim Gasgeben ersäuft sie total
  • Bestandsaufnahme Vergaser: Ich beschaffe mir von einem Oldtimerfreund leihweise einen funktionsfähigen Villiers Mark 2 Vergaser und siehe da der Motor läuft damit einwandfrei. Nun wird an Hand des vorliegenden Musters mein Vergaser total ĂĽberholt, alle DĂĽsen neu angefertigt, das Gasschiebergehäuse ausgedreht und ein neuer Gasschieber angefertigt. Parallel dazu bekomme ich von einem Oldtimerfreund (Dank an Martin Schenker) eine Kopie einer technischen Beschreibung der Villiersvergaser, was mir eine sehr groĂźe Hilfe ist.
  • Nach der Vergaserkur läuft die Maschine endlich ganz gut ohne abzusaufen. Anfangs ist das Gemisch noch zu mager, da ich die Luftausgleichsbohrungen der Röhrchen etwas kleiner ausgefĂĽhrt habe, das äuĂźert sich in FehlzĂĽndungen und Knallen in den Vergaser. Bei Bergfahrt komt es zu Kolbenklemmern. Nachdem ich einiges Feintuning am Vergaser noch vorgenommen habe, verlaufen weitere Testfahrten positiv. Nachdem das Gemisch etwas fetter ist und ich die Maschine vorsichtig weiter einfahre, neigt der Kolben nicht mehr zum Klemmen, selbst beim Befahren von Steigungen.
  • Sommer 2004: endlich ist es geschafft, meine kleine 201 Z ist fix und fertig
  • Das Fahrverhalten der kleinen NSU 201 Z ist sehr angenehm. Der Motor hat einen kraftvollen Durchzug und kein typisches Zweitaktgeplärre, sondern eher ein schönes dumpfes Bellen. Auch die Sitzposition ist durch den tiefen Schwerpunkt der Maschine sehr bequem. Man hat das GefĂĽhl bei 60 km/h schön dahin zu gleiten. Im Sommer und Herbst 2004 habe ich dann mit meiner
    201 Z diverse Touren gemacht.
  • Im Mai 2005 erhielt meine NSU 201 Z dann endlich den originalen Chromtank mit den blauen Seitenfeldern, eingefasst von rot-orangen Zierlinien. Ich finde der tolle Chromtank steht der kleinen 200er hervorragend.

Hier einige Bilder meiner fertig restaurierten NSU 201 Z:

Meine NSU 201 Z im originalen Zustand mit Chromtank im Mai 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine NSU 175/201/251 Z und NSU Zweitakt Typenkunde

Die Zweitakt Modellbaureihe Z entstand federführend durch NSU Chefkonstrukteur Otto Reitz. Es waren nach 29 Jahren Motorradbau bei NSU die ersten Zweitakter überhaupt. Leider ist die Zweitaktbaureihe eigentlich nur als „Lückenbüßer“ zwischen der von Otto Reitz entwickelten Blockmodell-Baureihe, die nicht mehr dem Stand der Zeit entsprach, und der neuen Erfolg versprechenden durch W. W. Moore geschaffenen OS/OSL-Baureihe anzusehen. Otto Reitz wurde zusammen mit seinem Assistenten Karl Bader von Moore ausschließlich für die Entwicklung der neuen Zweitaktmodellreihe eingesetzt. Viele Details der OSL-Viertakter, wie Gabel, Räder und Getriebteile waren im Zuge der Typenvereinheitlichung auch bei den Zweitakt-Motorrädern zu finden. Obwohl die Zweitaktmodelle von NSU an Anspruchslosigkeit und Robustheit nichts zu wünschen übrigließen, kamen sie doch gegen die Erzeugnisse der Zschopauer DKW Werke und der Nürnberger Zündapp-Werke nicht an. Diese beiden Marken beherrschten den Markt der Zweitaktmotorräder.
Trotzdem legt die Z-Baureihe einen Grundstein für die weiteren recht erfolgreichen Zweitakt-Modell-Baureihen („Brot- und Butter-Motorräder“). Während der Wirtschaftskrise Anfang der 30er-Jahre konnten so kostengünstige Motorräder angeboten werden. Diese Modelle trugen in der schweren Zeit mit entscheidend zum Überleben der Firma NSU bei!
Immerhin wurden bis zum Kriegsanfang etwa 90 000 NSU Zweitakt-Maschinen verkauft! Die Umsätze spielten sichzu dieser Zeit hauptsächlich in der Klasse der führerscheinfreien 200 ccm Motorräder ab.

Ăśberblick NSU Zweitakt-Modelle ab 1930:

Zweitaktmodell

Bauzeit

AusfĂĽhrung/ Bemerkung

 NSU Zweitakt Prototyp

1928

 

 NSU 175 Z

1930-32

 

 NSU 201 Z

1930-33

 

 NSU 251 Z

1930-33

seltenes reines Exportmodell

 NSU 175 ZD

1933

Zweitakt+Doppelport

 NSU 201 ZD

1933

Zweitakt+Doppelport

 NSU 201 ZDL

1934

Luxus Version der 201 ZD-Pony, 1934 (laut NSU Produktionsstammbuch 1934 keine einzige Maschine ausgeliefert!!)

 NSU 201 ZD-Pony

1934-36

Zweitakt+Doppelport, Sparmodell- Verchromung eingespart, komplett schwarz lackiert, gebaute StĂĽckzahl 46420

 NSU 201 ZD-Block

1935-40

Zweitakt+Doppelport+Blockmotor (spätere Bezeichnung 201 ZDB), gebaute Stückzahl 34964, ab 1938 Flachkolben mit Winkelspülung

 NSU 201 ZD-Pony Block

1936-37

Zweitakt+Doppelport+Blockmotor (Billigversion der 201 ZDB)

 NSU Pony 100

1937-40

kleinstes Motorrad von NSU, einfach+schlicht, Basis bildet NSU Quick, 97 ccm/ 3,0 PS

 NSU 125 ZDB

1940-42/43
1946-51

quasi die RT 125 aus Neckarsulm, 123 ccm/ 4,0 PS, gebaute StĂĽckzahl ca.34500

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere umfassende Informationen ĂĽber alle NSU-Zweitakter finden sich der
Homepage von Klaus Andree unter
www.nsu-zweitakter.de !

 

 

    Prototyp 201 Z 1928Prototyp 201 Z von 1928 (Quelle: NSU Renngeschichte, Herz/Reese)

    Bereits im Jahre 1928 entstand ein Prototyp der NSU Zweitakt-Baureihe unter Leitung von NSU Chef-Konstrukteur Otto Reitz (1899-1982) mit einem 200 ccm Zweitakt Motor mit Doppelport und 2 Gang Getriebe, Motor und Getriebe sind eine Einheit. Das Fahrwerk war als Doppelrohrrahmen ausgeführt und hatte einen Einstecktank ähnlich der NSU 251 T, die Schutzbleche waren schon der späteren Serie recht ähnlich. Der Motor und der Doppelport-Auspuff erinnert ganz stark an die englische Marke Villiers.

 

 

 

  • 175 Z Bauzeit 1930-1932, gebaute StĂĽckzahl 4246
  • Fahrgestell-Nr.
    846690 – 847689 = 1930
    847702 – 854008 = 1931
    854009 – 856424 = 1932
    Die Fahrgestell-Nr. befindet sich bei allen Z-Modellen auf der linken Rahmenseite unterhalb des Sattels..
    Die Motor-Nr. befindet sich auf der rechten Seite des Motorgehäuses im vorderen Bereich des Zylinderfußes.
  • erste Auslieferung 11.12.1930, erste Fg.Nr. 846690
     
  • NSU 175 Z 1930Preis Nov. 1930: 615,- RM + 140,- RM fĂĽr SchwungradbatteriezĂĽnder 50 Watt, Schlusslicht und Horn
  • grundsätzlich wie 201 Z aufgebaut, siehe Seriendetails 201 Z
  • Sackzylinder aus Grauguss, Kopf KĂĽhlrippen fächerförmig, ab ca. 1932 Inlandsmodelle Zylinder mit abnehmbarem Kopf
  • Leistung 4,5 PS
  • BohrungxHub= 59x64 mm, Hubraum 174 ccm
  • Schwungrad-Licht-MagnetzĂĽnder Fa. Ruthardt
  • Auspufftopf teilweise auch aus Aluminium
  • blanke Teile vernickelt
  • ohne serienmäßige Beleuchtungsanlage ausgeliefert
  • spezielles Exportmodell fĂĽr Italien, da hier 175 er Zweitakterklasse beliebt, hierbei sogar Modell Bj. 1932 mit abnehmbarem Zylinderkopf bekannt
  • Höchstgeschwindigkeit 65 km/h

 

  • 201 Z Bauzeit 1930-1933, gebaute StĂĽckzahl 4123
  • Fahrgestell-Nr.
    845785 – 847697 = 1930
    847698 – 853823 = 1931
    854010 – 857253 = 1932
    Die Fahrgestell-Nr. befindet sich bei allen Z-Modellen auf der linken Rahmenseite unterhalb des Sattels..
    Die Motor-Nr. befindet sich auf der rechten Seite des Motorgehäuses im vorderen Bereich des Zylinderfußes.
  • erste Auslieferung 06.11.1930, erste Fg.Nr. 845785
     
  • 1930/31
  • typisches Erkennungszeichen der Z-Modelle ist die waagerecht verrippte groĂźe Aluminium-Auspuffbirne
  • Preis Nov. 1930 715,- RM + 140,- RM fĂĽr SchwungradbatteriezĂĽnder 50 Watt, Schlusslicht und Horn
  • Einzylinder-Zweitakt-Motor 200 ccm mit Nasenkolben, Bohrung 63x Hub 64 = Hubraum 198 ccm, abnehmbarer Leichtmetall-Zylinderkopf (Anfangs fächerförmige Anordnung KĂĽhlrippen wie 175 Z), Gemischschmierung 1:20
  • Leistung 5,0 PS
  • zu Serienbeginn Vergaser Villiers Mark 2, ab Mitte 1931 wahlweise Graetzin Kf I/22 oder Amal B&B 120/0
  • 3 Gang-NSU-Getriebe vom Motor getrennt, Handschaltung am Tank
  • Auspuffrohr links mit Auspuffbirne am Zylinder, Auspufftopf Blech zweiteilig
  • Doppel-Stahlrohrrahmen genietet und geschraubt
  • Typenschild am Steuerkopf-Rahmenrohr
  • Stahlblech-Pressgabel mit einer Druckfeder
  • Schutzbleche halbrundes Profil, hinteres Schutzblech zweiteilig, EndstĂĽck abnehmbar
  • Mittelkippständer, ab 1931 neuer geprägter Ständer
  • Räder mit 40 Speichen ausgestattet
  • Tank weinrot RAL 3005 mit beigen RAL 1001 Seitenfeldern, ab 1931 Tank auch verchromt + blaues Feld lieferbar, Inhalt 8 Liter, Tankemblem NSU oval, Kniekissen
  • Blechprimärkettenkasten schwarz mit Zierlinien in orangerot (wie NSU Fahrräder) ca. 2,5 mm breit umlaufend der Aussenkontur folgend und kreisförmig um groĂźe kugelförmige Wölbung (Kupplung darunter)
  • Werkzeugtrommel unter Sattel, war zeitweise auch komplett verchromt
  • Ledersattel mit zwei Druckfedern Fabrikat Lepper
  • NSU 201 Z 1932Luma Umlauf Licht-BatteriezĂĽndung, die Anlage ist denen der DKW SB-Modelle sehr ähnlich, DKW baute diese Anlagen unter dem Namen “Luma” selbst in einem Zweigwerk (Luma Werke in Stuttgart ), weder Klemmenbezeichnungen noch Aufbau stimmen mit Bosch- oder Norisanlagen ĂĽberein
  • Hupe vorn unter Scheinwerfer Fabrikat IMPEX
  • RĂĽcklicht am Gepäckträger befestigt
  • neue Scheinwerferbefestigung weiter unten
  • blanke Teile verchromt
  • Höchstgeschwindigkeit 75 km/h
  • fĂĽr Soziusbetrieb geeignet
  • Sonderzubehör: Tacho (Vorderradantrieb) mit Gesamtzähler 25,- RM, Soziussattel Marke “Wittkop Elastic” 25,- RM, Fussraten aufklappbar Paar 6,- RM, BeinschĂĽtzer Paar 11,25 RM
     
  • 1932
  • neuer Gepäckträger mit Boschhornbefestigung hinten rechts am Gepäckträger, dadurch Scheinwerfer vorn tiefer gesetzt
  • geänderte Kurbelgehäuseabdichtung zur Lichtmaschine (Spritzring + Ă–lablauf)
  • Kurbelzapfenbefestigung verstärkt
  • Getreibe und Getriebegehäusedeckel verstärkt
  • Räder mit 36 Speichen ausgestattet
  • NSU 201 Z 1933Fahrgestell im Bereich Lenkungskopf, Vordergabelscheiden und Widerstand der Vorderradbremse verstärkt
  • geänderter Kippständer zum besseren Aufstellen der Maschine
  • neuer nach oben gebogener Lenker
  • Tankemblem FlĂĽgel NSU-D
  • spezielles ZwischenstĂĽck Vergaser fĂĽr die sĂĽdlichen Länder, dadurch bessere KĂĽhlung, Startverhalten und konstantere Temperatur am Vergaser
     
  • 1933
  • wie Modell 1932
  • Tank schwarz mit verchrohmten Feldern, Tankemblem FlĂĽgel NSU-D
  • RĂĽcklicht am Nummernschildhalter des SchutzblechendstĂĽckes

 

  • 251 Z Bauzeit 1930-1933, gebaute StĂĽckzahl 255, absolut selten, 2007 ist eine Maschine in Ă–stereich aufgetaucht, offensichtlich handelt es sich dabei um ein spezielle ExportausfĂĽhrung
  • Fahrgestell-Nr.
    847432 – 853157 = 1930-1931
    856922 – 856934 = 1932
    859608 – 859618 = 1933
  • reines Exportmodell, sonst grundsätzlich wie 175/201 Z aufgebaut
  • Modell 251 Z taucht in keiner Preisliste oder Prospekt auf !?
  • 250 ccm Motor, Leistung 5,5 PS, BohrungxHub = 70 x 64 mm - ĂĽberquadratische MaĂź durch weiteres Aufbohren!!!
  • Hubraum 246 ccm
  • Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
  • wahrscheinlich blanke Teile auch verchromt wie bei 201 Z
  • die 251 Z war der hubraumstärkste Zweitakter, danach baute man bei NSU nie wieder Zweitakter mit mehr als 200 ccm Hubraum

NSU 175 ZD 1933 1. Serie

  • 175 ZD Bauzeit 1933
  • Fahrgestell-Nr. 857717 – 860942 = 1933
  • im Februar 1933 vor 201 ZD vorgestellt, anfangs parallel zu 201 Z angeboten, nur ca. 1/2 Jahrgebaut
  • Fahrgestell wie 201 Z
  • Leistung 5,5 PS
  • abnehmbarer Leitmetallzylinderkopf, Kerze sitzt auf RĂĽckseite, Bohrung 59x Hub 64, Vergaser links seitlich am Zylinder
  • automatische Schmierung Primärkette
  • 3 Gang-NSU-Getriebe vom Motor getrennt, Handschaltung am Tank
  • zwei Auspuffrohre runde Bauform, später Fischschwänze
  • Mittelkippständer verstärkt
  • Satteltank schwarz mit verchromten Feldern, Tankemblem FlĂĽgel NSU 175 ZD 1933 2. SerieNSU-D, Inhalt 9,5 l
  • Primärabdeckung aus Blech
  • Lichtbatterie-ZĂĽndanlage LUMA
  • Gummi-Satteldecke Drilastik
  • blanke Teile verchromt
  • Lackierung tiefschwarz
  • Höchstgeschwindigkeit 70 km/h
  • hauptsächlich als Solomaschine gefahren

 

 

  • 201 ZD Bauzeit 1933
  • Fahrgestell-Nr. 861199 – 862355 = 1933
  • im August 1933 nach 175 Z herausgebracht, nur ca. 1/2 Jahrgebaut
  • Fahrgestell wie 201 Z
  • NSU201 ZD 1933Leistung 6,5 PS
  • abnehmbarer Leitmetallzylinderkopf, Kerze sitzt auf RĂĽckseite, Bohrung 63x Hub 64, Vergaser links seitlich am Zylinder
  • automatische Schmierung Primärkette
  • 3 Gang-NSU-Getriebe vom Motor getrennt, Handschaltung am Tank
  • zwei Auspuffrohre als Fischschwänze
  • Mittelkippständer verstärktSatteltank schwarz mit verchromten Feldern, Tankemblem FlĂĽgel NSU-D, Inhalt 9,5 l
  • Primärabdeckung aus Blech
  • Lichtbatterie-ZĂĽndanlage LUMA
  • Gummi-Satteldecke Drilastik
  • blanke Teile verchromt
  • Lackierung tiefschwarz
  • Höchstgeschwindigkeit 75 km/h

 

Die ZD-Baureihe hatte groĂźe thermische Probleme im Bereich des Zylinders, genaue Details sind mir leider nicht bekannt.
Aus ihr wurde dann die 201 ZD Pony- (1934-36) und ZDL-Baureihe (1934, Luxusversion der 201 ZD Pony) weiterentwickelt.

NSU 201 ZDL 1934NSU 201 ZD Pony 1934

 

 

 

 

 

Impressum

Technische Daten NSU 201 Z 1930/31

Motor:

 

Bauart
Arbeitsweise
Zylinderzahl
Bohrung x Hub
Hubraum
Leistung
Steuerung
Vergaser
Kurbelwellenlager
KĂĽhlung
Schmierung
ZĂĽndung

Einzelmotor, Zylinderkopf abnehmbar
2 Takt
1
63x64 mm
198 ccm
5 PS
Schlitzsteuerung, Nasenkolben
Villiers Typ MK II Zweihebel-Vergaser 24 mm Durchlass (Lizenznachbau ist der FRAMO E-Vergaser)
2x Kugellager
Luft
Gemisch 1:20 oder 1:25 (moderne Zweitaktöle z.B. Castrol RS2T)
Luma Umlauf Licht-BatteriezĂĽndung

KraftĂĽbertragung:

 

Kupplung
Schaltung
Getriebe
Ăśbersetzung
KraftĂĽbertragung

Einscheiben-Korklamellenkupplung
Schalthebel Tank
3 – Gang, Zahnrad- Wechselgetriebe separat
1.Gang 20,2; 2.Gang 10,01; 3. Gang 6,8
Kette ½“x1/4“

Fahrwerk:

 

MaĂźe LxBxH
Vorderradfedergabel
Lenker
Rahmen
Bremse
Räder
Sattel
Tank

2000 x 830 x 1000
Stahlblech gepreßt mit parallelgrammartiger Einfachfederung und Stoßdämpfern
verstellbarer Rohrlenker
Doppel-Stahlrohrrahmen genietet und geschraubt, schwarz
Innenbackenbremse
SS Niederdruckreifen 3,00x19“ auf Tiefbettfelge 2 1/2x19“
Elastic-Sattel
Satteltank, weinrot mit beigem Feld abgesetzt, Inhalt 8 Liter Benzin

Allgemeine Daten:

 

Radstand
Gewicht
Höchstgeschwindigkeit
Kraftstoffverbrauch
Bauzeit
hergestellte StĂĽckzahl

1285 mm
100 kg
75 km/h
3,5 Liter/100km
1930 – 32 (33)
4 123

Lackierung:

 

Tank


Schutzbleche

Blechprimärkettenkasten


Sonstige Teile
 

StandardausfĂĽhrung: weinrot RAL 3005, Seitenfelder beige RAL 1001, keine Zierlinien, NSU-Emblem oval, Sonderwunsch: ab 1931 Tank verchromt + blaue Felder capriblau RAL 5019 (kornblumenblau) lieferbar

tiefschwarz RAL 9005, hinteres Schutzblech auf abnehmbarem EndstĂĽck kleines NSU-Emblem oval

tiefschwarz RAL 9005 mit Zierlinien in orangerot (wie NSU Fahrräder) ca. 2,5 mm breit umlaufend der Aussenkontur folgend und kreisförmig um große kugelförmige Wölbung (Kupplung darunter)

Rahmen, Gabel, Gepäckträger, Räder und sämtliche Klein- und Anbauteile in tiefschwarz RAL 9005

Einstellwerte:

 

VorzĂĽndung

Unterbrecherabstand
Abstand ZĂĽndkerze

1,0 mm Luma-Anlage ohne Fliehkraftregler
4,5 mm Ruthard LichtzĂĽnder
0,4 mm
0,6 - 0,7 mm

FĂĽllmengen:

 

Getriebe

0,32 Liter Motoröl SAE 140 oder Getriebefließfett (Ambroleum) oder Ambroleum mit Motoröl gemischt 1:1
hier gibt es einige Schmierstoff-Informationen

Elektrische Anlage:

hier gibt es Informationen und ein Schaltbild fĂĽr die elektrische Anlage

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