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Quickly N

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Story meiner NSU Quickly N Baujahr 1955

  • gekauft im November 2001 auf Teilemarkt in Neuruppin, nach langer Suche
  • Quickly N war in recht gutem Zustand jedoch fehlte Motor, Auspuffanlage, Lampe, Benzinhahn und einige Kleinteile, jedoch wichtige Teile waren vorhanden
  • mein NSU Kumpel Axel riet mir dringend zu diesem Kauf, denn er hatte fast alle fehlenden Teile, ja selbst einen guten Quickly Zweigang-Motor, in seinem Teilefundus, also griff ich zu
  • Quickly demontiert und erst mal mit Motorradreiniger grundgereinigt, was zum Vorschein kam war so ĂĽberraschend, dass ich mich entschloss so viel wie möglich von der alten Substanz zu erhalten, selbst auf dem Tank sind noch die original NSU Logos vorhanden
  • den blanken Metallteilen rĂĽckte ich mit viel Autosol und Neverdull zu liebe, alle Teile wurden wieder schön blank
  • inzwischen hatte ich eine Fehlteilliste erstellt und Kumpel Axel zukommen lassen, kurz darauf kam ein groĂźes schweres Paket mit der Post ins Haus, enthalten waren Motor und wichtige fehlende Teile
  • den Rahmen und die Blechteile hatte ich inzwischen mit Lack aus der Dose „resedagrĂĽn“ RAL 6011 (kommt dem original jadegrĂĽn recht nahe) ausgebessert, das Ergebnis kann sich sehen lassen
  • die anderen Kleinteile erhielten wieder ihre silbergraue Farbe aus der Dose
  • danach wurde die Quickly wieder zusammengebaut und glĂĽcklicherweise war der Motor sogar schon einbaufertig
  • fehlende Teile wie Auspuffanlage, Griffe, Satteldecke, Ansauggummi und Vergaserschwimmer kaufte ich neu bei NSU-Motzke
  • den noch fehlenden Bing-Vergaser besorgte mir NSU Kumpel Axel von einem Bekannten
  • nachdem alles komplettiert war, Vergaser und ZĂĽndung eingestellt waren, erfolgte die erste erfolgreiche Probefahrt nach einigen zuvor aufgetretenen Problemen mit zuviel Ă–l im Kraftstoff, denn die Quickly wollte erst nicht richtig anspringen und Gas annehmen
  • inzwischen rennt sie wie verrĂĽckt, nur die Bremsen zeigten sehr wenig Wirkung (Beläge hart)
  • auf die Bremsbacken lieĂź ich neue Beläge kleben, jetzt ziehen sie wieder wie einst
  • ein original VDO Anbautacho ist angebaut
  • den fehlende Ständer (verstärkt) in Kassel bei Motzke gekauft fĂĽr 70,- DM !! , gute gebrauchte sind absolut rar
  • Quickly N ist seit März 2002 mit in mein rotes 07er Oldtimerkennzeichen eintragen
  • Ich wusste vorher garnicht wieviel Spass beim Fahren doch so ein kleines Mopedchen machen kann!

 

 

 

Kleine NSU Quickly N Typenkunde

Das am meisten verkaufte deutsche Moped der Nachkriegszeit, die NSU Quickly, kommt mit der N gleich zum Start des Mopedbooms 1953 heraus. Aufgrund seines guten Rufs aus Vorkriegszeiten, seines dichten Servicenetzes, seiner Rennerfolge und der damit verbundenen Werbung verkauft NSU große Stückzahlen des neuen Mopeds. Schon im ersten Verkaufsjahr 1953 werden 123000 Stück dieser Mopeds verkauft. Bereits 1959 läuft das millionste Quickly in Neckarsulm vom Band. Die einsetzende Absatzkrise bei Zweirädern zwingt NSU dazu neue und attraktivere Versionen auf den Markt zu bringen.

 Quickly N Bauzeit 1953 - 1962, , gebaute StĂĽckzahl 539 793 (nur Quickly N)

Bei den älteren Quickly´s befindet sich die Rahmennummer unterhalb des Sattelrohres, lediglich am Motor befindet sich ein Typschild.
Bei den neueren Fahrzeugen (ab ca. 1956/57) befindet sich unterhalb des Steuerkopfes (zwischen Gabel und Rahmen) sowohl das Typschild als auch die Rahmennummer.
Die Motornummer befindet sich auf der rechten oberen Motorgehäusehälfte.

  • 1953
  • Sattel mit Gummifederelementen bis etwa Anfang 1955
  • Zweiganggetriebe
  • Motor erstmals mit Leichtmetallzylinder und hartverchromter Laufbuchse
  • kleiner „Eier“-Tank Inhalt ca. 3 l
  • Werkzeugkastendeckel ohne NSU-Plakette
  • Blechpressnaben
  • kleiner Scheinwerfer ohne Tacho
  • Auspuff links, Topf kurze Flöte
  • Rahmen- Nr. links am Sattelrohr des Rahmens, noch kein Typenschild bei frĂĽhen Modellen
  • Lackierung: Fahrwerk lichtgrau, Tank taubengrau
  • Anbautacho als Zubehör lieferbar Fabrikat VDO oder Veigel
     
  • ab Ende 1953
  • Luftpumpe am Gepäckträger nach rechts verlegt
     
  • ab 1954
  • Lackierung: Fahrwerk jadegrĂĽn, Tank blassgrĂĽn
     
  • ab 1956
  • größerer Tank 4,5 l Inhalt
  • Auspuff rechts, Topf lange Flöte
  • Werkzeugkastendeckel mit NSU-Plakette
     
  • ab 1957
  • auf Wunsch Dreiganggetriebe lieferbar
  • Tankemblem stilisierte Wappenplakette
     
  • ab 1962
  • kleinere Räder 23“ und Vollnabenbremsen
  • Leistung 1,7 PS
  • Typenbezeichnung N 23

 

 

 

Impressum

Technische Daten NSU Quickly N

Motor:

 

Bauart
Arbeitsweise
Zylinderzahl
Bohrung x Hub
Hubraum
Leistung
Vergaser
KĂĽhlung
Schmierung
ZĂĽndung

Blockmotor
2Takt
1
40x39 mm
49 ccm
1,4 PS
Bing 1/9/22
Luft
Gemischschmierung 1:25
Schwungradlichtmagnet 6 V/ 16 Watt

KraftĂĽbertragung:

 

Kupplung
Schaltung
Getriebe
KraftĂĽbertragung

Mehrscheiben
Handschalthebel
2 – Gang Block, Zahnrad- Wechselgetriebe
Kette 18 1/2 x 3/16”

Fahrwerk:

 

MaĂźe LxBxH
Vorderradfedergabel
Lenker
Rahmen
Bremse
Räder
Sattel
Tank

1895 x 642 x 960
Federschwinggabel
Rohrlenker
StahlblechbrĂĽckenrahmen (Pressschalenkonstruktion) jadegrĂĽn
Innenbackebremse
Stahlseil 26x2 auf Tiefbett-Felge
Wittkopp Schwingsattel mit Gummidecke cremeweiss
Satteltank, blassgrĂĽn, Inhalt 3,05 Liter Benzin

Allgemeine Daten:

 

Gewicht
Höchstgeschwindigkeit
Kraftstoffverbrauch
Bauzeit
hergestellte StĂĽckzahl

45 kg
40 km/h
1,5 Liter/100km
1953 – 62
539 793 (Quickly N)

Lackierung:

Quickly N Modell 1955

Tank und Felgen

Rahmen, Schutzbleche, Gepäckträger

Scheinwerfer, Sattel- gestell, Radnaben

blassgrĂĽn, weissgrĂĽn RAL 6019 kommt originalem Farbton recht nahe

jadegrĂĽn, resedagrĂĽn RAL 6011 kommt originalem Farbton recht nahe
 

silber, normales Felgensilber passt genau

Einstellwerte:

 

VorzĂĽndung (vor OT)
Unterbrecherabstand
Abstand ZĂĽndkerze

2,1 - 2,5 mm
0,2 - 0,3 mm
0,6 mm

FĂĽllmengen:

 

Getriebe

0,135 Liter Motorenöl SAE 30 oder Getriebeöl SAE 80 (2 Gang-Getriebe)

Elektrische Anlage:

hier gibt es Informationen und ein Schaltbild fĂĽr die elektrische Anlage

 

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